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"Text ohne Reiter - auch in der zweiten Saison einmal im Monat, immer gut"
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| T.o.R. am DO 9.9. mit Renato Kaiser (CH) | 24 Aug 2010
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Jetzt ist es auch schon wieder die Zeit im Jahr, in der die Fraktion der reaktionären Anarchisten bei Text ohne Reiter ein und den selben Sachverhalt mit einem der beiden folgenden Sätze zum Ausdruck zu bringen versucht: a.) "Jetzt wird es auch schön wieder früher dunkel" oder b.) "Und kaum, dass ich einmal nüchtern bin / Ist der Sommer schon wieder vorbei".

Es ließe sich jedoch auch viel leichter sagen: Die Sommerpause ist vorbei, und dies ist kein Grund zur Melancholie, sondern zur Freude, wenn man, wie wir am Donnerstag den 9. September Renato Kaiser zu Gast hat. Renato Kaiser (Textproben u.a. z.B. hier, Twitter dort und Myspace da (kennt das eigentlich noch irgendwer?)) hat in den letzten Jahren so ca. jeden Poetry Slam gewonnen, der bis drei nicht auf den Bäumen war und sich auch abseits der Slam-Bühnen einen Ruf als Performance-Poet gemacht, der seinen Auftritt bei unserer kleinen Saison-Eröffnung zu einer kleinen Sensation macht. Ansonsten ist Renato Kaiser bescheiden, lieb und gut zu Tieren. Und wer die Auftritte von Lara Stoll oder Gabriel Vetter bei Text ohne Reiter noch in Erinnerung hat, weiß, daß die Auftritte Schweizer AutorInnen bei uns stets besondere Highlights sind, auch wenn sie dort kein ß haben.
Ansonsten bleibt auch beim Herbst-Auftakt (Da war das H-Wort!) der Lesebühne alles gleich: Die Stammautoren Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser werden von ihrem jeweils schönsten Urlaubserlebnis erzählen, Beginn ist um 20:00 und Open-Mic-Möglichkeit für Lesewillige aus dem Publikum wird vorhanden sein (keine Voranmeldung nötig, einfach vorbeikommen) und einzufinden ist sich im Moustache in der Badgasse. Der Eintritt kostet den Verstand.
LeserInnen, die den obigen Text auch nicht verstanden haben, verstanden auch: DO 9.9. 20:00 Uhr: T.o.R. Herbstsaison-Eröffnung mit Gastleser Renato Kaiser (CH) und allen Stammlesern im Moustache in der Badgasse in Innsbruck, 2x5min Open Mic geht klar.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.
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| T.o.R.-Jugendliteraturpreis Einsendeschluss verlängert bis 25. Juli 2010! | 01 Jul 2010
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Die Innsbrucker Lesebühne „Text ohne Reiter“ schreibt auch 2010 wieder den Text ohne Reiter-Jugend-Literaturpreis aus.
Der Preis soll einerseits zum Schreiben animieren, wie es sich für eine Lesebühne gehört, sollen die Teilnehmer jedoch auch den Spaß am Vortrag ihrer Texte entdecken. Ein Teil des Preises ist daher ein Workshop mit den Mitgliedern der Lesebühne.
Teilnahmebedingungen:
- Alle Textformen sind erlaubt: Sowohl Prosa als auch Lyrik (etc.) sind willkommen.
- Die Texte sollen allerdings eine Vortragszeit von sieben Minuten nicht überschreiten.
- Teilnahmeberechtigt sind AutorInnen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr, die ihren Lebensmittelpunkt in Tirol haben
- Auch Teams können Texte einreichen.
- Auch das Thema ist frei wählbar.
- Die Vortragssituation sollte vom Text berücksichtigt werden: Anmerkungen zu Ideen für einen mitreißenden Vortrag sind willkommen, aber nicht Voraussetzung.
- !!! Achtung NEU: Verlängerter und jetzt endgültiger Einsendeschluss ist der 25.07.2010 !!!
Die Jury wählt schließlich drei Texte aus. Die PreisträgerInnen erhalten die Möglichkeit, ihre Texte mit den Stammlesern der Lesebühne „Text ohne Reiter“ in einem Workshop weiter zu bearbeiten. (Termin wird in Absprache mit den TeilnehmerInnen gewählt). Im Workshop werden die Texte geprobt und diskutiert. Schließlich werden die GewinnerInnen ihre Texte im Herbst direkt live bei der Lesebühne präsentieren.
Preise: 1. Preis: 150 Euro 2. Preis: 100 Euro 3. Preis: 50 Euro
(Die Jury behält sich außerdem das Recht vor, die Preise aufzuteilen oder weitere vielversprechende Texte mit Sonderpreisen zu prämieren.)
Texte und/oder Fragen bitte an: textohnereiter at gmail dot com
Wir freuen uns auf Eure Texte!
Zur Ausschreibung als pdf
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| Das war T.o.R. im Juni mit Sophie Reyer | 19 Jun 2010
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Wenn als Einleitung gar nichts mehr einfällt, gehen immer noch Chiasmen. Die Kunst der originellen Einführung in die Originalität der Kunst ist hiermit geleistet und eine reife Leistung brachten auch die üblichen T.o.R.-Früchtchen Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser beim Juni- und Jubiläums-T.o.R., das trotz oder gerade wegen transatlantisch sengender Hitze im Moustache abgehalten wurde, dass es eine Art hatte.
Unterstützt wurden die reifen Verdächtigen dabei von Barbara Aschenwald und Philipp Peer am Open Mic und gekrönt wurde der Abend des flüssigen Textvortrags von Sophie Reyer oder wie es Robert Prosser ausdrückte, vom Karpfen im Literaturteich. T.o.R. baute damit seine Stellung als Fixgröße und Institution heimischer Subaquatikforschung eindrucksvoll aus. Mehr Fotos vom Institut für Aquafauna und Textkunst betrachtet die/der geneigte Hobby-LimnologIn mittels Ansteuern des Links zu Beginn dieses Satzes.

Und nach der "Sommer""pause", oder was dafür eben gelten muss, melden wir uns in neuer Erschöpfung und Frische zurück mit unseren schönsten Urlaubserlebnissen und sonstigen gewagten, aber doch überzeugenden Rekombinationen kultureller Hervorbringungen unser postpostmodernen Remixwelt und statt finden wird der ganze Wahnsinn wie immer im Moustache und zwar am Donnerstag, den 09. September 2010 und unser Lesegast und Gastleser wird Renato Kaiser sein. Damit verbleiben wir, stets im Einsatz für die Kritik der Ozeanologie und die Ozeanologie der Kritik 20.000 Meilen unter der Sinngrenze, Hygrokultur 4-ever, Eure T.o.R.en.
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| T.o.R. am DO 10.06. mit Sophie Reyer (Graz) | 31 May 2010
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Wie immer wird es die einen geben, die sagen: "30 Jahre Veranstaltungen von Text ohne Reiter sind genug" und die anderen die, sagen: "Kinder, wie die Zeit vergeht, aber immerhin ist das ein Grund zum feiern", aber selbst wir können uns natürlich nicht um jede einzelne Meinung kümmern, die irgendwelche Leute ins Internet schreiben und sagen striktester Objektivität verpflichtet: "30 T.o.R.-Veranstaltungen, das ist doch ein Grund zum Feiern".
 Sophie Reyer am Bild beim Bierstindl Prosa Festival lesend und schon bald auf unserer Showbühne.
Apropos Objektivität, nicht Gegenstand, sondern Subjekt weiterer Freude bei den vollzählig anwesend sein werdenden T.o.R.en Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser ist, dass wir als Gastleserin Sophie Reyer aus Graz gewinnen konnten, deren oben verlinkter Wikipedia-Eintrag ihre Werke und Person vorbildlich zusammenfasst und auch auf Hyperlinks zu Textproben etc.pp. verweist.
Open Mic wird es wie immer für 2 x 5 Minuten geben, statt finden wird das Jubiläums-T.o.R. am Donnerstag, den 10. Juni um 20:00 Uhr im Moustache in der Badgasse in Innsbruck und gutes Schuhwerk und Regenschutz ist dafür nicht von Nöten.
Kurzspielregel: 30. Text ohne Reiter, Donnerstag, den 10. 06. 2010 mit Gastleserin Sophie Reyer (Graz) im Moustache (Innsbruck) um 20.00 Uhr.
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| Reminder: T.o.R.-Jugendliteraturpreis | 16 May 2010
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Die Innsbrucker Lesebühne Text ohne Reiter schreibt bekanntlich auch 2010 wieder den Text ohne Reiter-Jugend-Literaturpreis aus. Und dafür ist der Einsendeschluss der 21. 06. 2010., also schon bald. Hier ist die Ausschreibung als pdf mit den Teilnahmebedingungen und allen Details, Eure Texte und/oder Fragen schickt uns bitte an:
textohnereiter at gmail dot com
Wir freuen uns auf Eure Texte!
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| Das war T.o.R. im Mai mit Frank Klötgen | 16 May 2010
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Feiertage gibt es zum guten Glück genug und viele sind an Donnerstagen angebracht, damit die Volkswirtschaft argen Schaden daran nimmt, dass alle über den Fenstertag zum Gardasee fahren und dort in der Sonne statt im Regen ihre Penunzen verschleudern. So gut das eingerichtet ist, heuer hat es nicht funktioniert, weil alle da blieben, um Text ohne Reiter zu begutachten und dagegen haben wir natürlich auch wieder nichts.
Es blieb im also rappelvollen Moustache zwar strittig, ob "Quastenflosser" eine treffende Metapher für Frank Klötgen darstellt - der Künstler selbst jedoch war dafür und der muss es schließlich wissen - ob Frühlingsgedichte, Listener's Digest deutschsprachiger Lyrik-Klassiker im mit uns das Akronym des zweiten Wortes teilenden Kotti, oder Übersetzung eines Jacques Brel-Heimtier-Schlagers, das Urteil über die Darbietungen war einstimmig und postitiv und können Sie Sich übrigens noch an den Anfang dieses Satzes erinnern? Na eben.
Stefan Abermann erzählte kontrastreich von einer Zugfahrt des Schreckens und dem schönsten Tag im Jahr, dem Muttertag, Martin Fritz erklärte enzyklopädisch die Welt oder Teile davon und ließ sich von seiner Preset-Stimme beraten, Der Koschuh rosenkaffeekranzte mit seiner Nachbarin und deren gusseisener Pfanne und Robert Prosser entführte in die strömende Welt des Kaukasus, wo rote Wölfe holzfällen. Wie immer gibt es noch mehr Fotos und Verständnis für die, die dabei gewesen geworden waren sind.

Damit jedoch nicht genug, absolvierte am selben verlängerten Wochenende das Veranstaltungs- und Medienimperium Text ohne Reiter seinen Betriebsausflug ins schöne Alpbachtal, wo Robert Prosser aus seiner ausuferenden Prosa Strom las, die Sie immer noch beim Klever Verlag und im guten Fachhandel erwerben könnten, sollten oder wollten.

Und Text ohne Reiter, die Veranstaltung, erlebt beim nächsten Mal ihre 30. Auflage, das ist doch was. Statt finden wird das Jubiläum am Donnerstag, den 10. 06. 2010 mit Gastleserin Sophie Reyer aus Graz und selbstverständlich wie stets um 20:00 Uhr im Moustache. Bringt Kuchen, Eure Urenkel und Erinnerungsfotos aus der guten alten Zeit!
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